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Lärchenpechbalsam

Zur Beachtung!

Änderung der Meldung bei Erzeugung kosmetischer Mittel.

Durch die neue Kosmetikverordnung (EG)1223/2009, gültig ab 11. Juli 2013 müssen kosmetische Mittel notifiziert werden – Cosmetic Produkts Notifikation Portal (CPNP) – Web Portal der Europäischen Kommission.

  • Bitte von den Unterlagen der Rezeptur und Sicherheitsbewertung einen Ausdruck anfertigen und im Falle einer Kontrolle bereithalten.
  • Das Rezept darf nicht verändert werden, jede Veränderung würde neuerliche Untersuchungen und Bewertungen erfordern.
  • Bei der Herstellung der kosmetischen Mittel ist auf die "gute Herstellungspraxis (GMP)" zu achten < www.bmgf.gv.at/ >
  • Bei größeren Erzeugungsmengen bzw. etwaigen Kontrollen oder bei Auftreten von unerwünschten Wirkungen ist nach Möglichkeit ein Rückstellmuster für den Zeitraum vom Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) + 1 Jahr - aufzubewahren.

IM Anton Reitinger - 2017

Herstellung, Rezeptur, Kennzeichnung, Anwendung, Ergänzungen zur Sicherheitsbewertung,

Zusammensetzung des Lärchenpechbalsams

Rezeptur:

 

 

 

Ölmazerat (Grundlage für den Lärchenpechbalsam)

60 g Meisterwurzwurzel getrocknet (Wildwuchs oder bio), kleingeschnitten

30 g Ringelblumen-Zungenblätter (bio)

1 l Olivenöl (bio oder Demeter), ergibt ca. 900 ml Ölmazerat

Gerätschaften für die Erzeugung des Lärchenpechbalsams:

Waage Einfüllspr Quirler Kochl webToepfeCreme TiegelHalterung Lippenbalsam

 

Herstellung/Zubereitung des Lärchenpechbalsams

Die Ringelblumenzungenblätter und die Meisterwurzwurzeln im Olivenöl bei Wärme (immer im Wasserbad) ausziehen lassen (nicht kochen!). Ich lasse sie auf dem Holzofen auf der Seite über 3 Tage sanft ausziehen (Ölmazerat). Das Bienenwachs im Ölmazerat im Wasserbad aufschmelzen (65 Grad), auf die Seite stellen, etwas abkühlen lassen, danach das Lärchenharz (Lärchenpech) dazugeben (habe ich vorher im Wasserbad etwas angewärmt, ansonsten ist es so zäh) gut durchmischen, Propolistinktur dazugeben. Wieder etwas abkühlen lassen und das ätherische Lärchenöl, die Bach-Notfalltropfen und das Sanddornfruchtfleischöl beimengen. Sofort in die bereit gestellten Violettglastiegel - welche vorher mit Weingeist mit einem Zerstäuber ausgesprüht wurden, ebenso der Deckel – einfüllen und erkalten lassen. Erst wenn keine Restwärme mehr vorhanden ist, die Tiegel schließen.

 

Herstellungsvorgang als PDF

 

Etikettengestaltung des Lärchenpechbalsams

Name und Anschrift des Imkers (Stempelfeld z.B. Trodat 4910)
Sachbezeichnung "Lärchenpechbalsam"
Mindestens haltbar bis: (Tag, Monat und Jahr)
Gewichtsangabe in Gramm: Z.B. 30/50 g
Lagerbedingungen: Nicht über Raumtemperatur lagern!
Ingredients:
Olea Europea Fruit Oil, Imperatoriae radix, Calendulae flores, Larix Decidua Wood Resin, Cera Alba,
Propolis Extract, Alkohol, Larix Decidua Miller, Seabuckthorn fruit pulp Oil Organic, Original Rescue Tropfen

 

Wirkungsbereich des Lärchenpechbalsams

Dier Balsam ist äußerlich anzuwenden, sie sollte dünn aufgetragen und einmassiert werden. Der Balsam ist zur Pflege der Haut sehr gut geeignet.
Bei allergischen Reaktionen, wird die behandelte Haut innerhalb kürzester Zeit rot und beginnt zu jucken. In diesem Fall, darf das Produkt nicht weiter verwendet werden.

 

Hygienisches Umfeld bei der Erzeugung:

Die Erzeugung wird nach hygienischen Grundsätzen durchgeführt.

Personalhygiene: Saubere Arbeitskleidung, saubere Hände, Verwendung von Flüssigseife zur Händereinigung und Papierhandtücher zur Händetrocknung. Weiteres dürfen Personen nicht an einer meldepflichtigen Krankheit leiden oder offene Verletzungen an unbedeckten Körperflächen haben.

Raumerfordernis:

Eine sauber gereinigte aufgeräumte Küche oder Schleuderraum mit fugenlosen Boden und abwaschbar ausgestatteten Wänden, Fliesen im Arbeitsbereich. Die Oberfläche der Arbeitsflächen ist glatt, leicht zu reinigen und desinfizierbar. Eine Waschgelegenheit zur Händereinigung ist vorhanden.

Die verwendeten Geräte wie Töpfe, Kochlöffel etc. sind neuwertig, sauber und können wenn nötig, vor Verwendung desinfiziert werden.

 

Ergänzungen für die Sicherheitsbewertung des Lärchenpechbalsams

Wachs:

Wird in der eigenen Imkerei von unbebrüteten, -rückstandsfreien Honigwaben bzw. geschmolzenes Entdeckelungswachs gewonnen.

Desinfektionsmittel:

Ein auf Alkoholbasis in der Lebensmittelbranche übliches Produkt.

Haltbarkeit:

15 Monate

Tierversuche:

Wurden nicht durchgeführt.

 

Sicherheitsbewertung Lärchenpechbalsam

 

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