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Honig

honigEin Lebensmittel, das von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder aus den Abscheidungen lebender Pflanzenteile (Honigtau), hergestellt wird, welche die Bienen aufnehmen, umwandeln, mit körpereigenen Substanzen anreichern, einlagern und in den Waben des Bienenstocks reifen lassen. Honig als Heilmittel hat uralte Tradition, die Wirkungen werden in zahlreichen wissenschaftlichen Studien beschrieben.

 

 

 

Pollen

pollenDie männlichen Samenzellen von Blütenpflanzen. Die mikroskopisch kleinen Pollenkörner werden von den Bienen mit Nektar zu größeren Klumpen zusammengepackt und an den Hinterbeinen (Pollenhöschen) in den Bienenstock transportiert. Pollen ist ein nahezu vollkommenes Nahrungsmittel: Er enthält alles, was nicht nur die Biene, sondern auch der Mensch zum Leben braucht.

 

 

 

Propolis

propolisDas von den Bienen von den Knospenschuppen bestimmter Baumarten gesammelte Harz, das durch bieneneigene Fermente und andere Zusatzstoffe angereichert wird. Es dient den Bienen zum Verkitten undichter Stellen und als hauchdünner Überzug über sämtliche Oberflächen im Bau. Seine stark antimikrobielle und antimykotische Wirkung verhindert die Ausbreitung von Krankheiten im Bienenstock.

 

 

 

Bienengift

giftDas Gift der Honigbiene ist ein komplexes Gemisch bestehend überwiegend aus Enzymen, Peptiden und Aminosäuren. Pharmakologisch ist Apitoxin, wie Bienengift in der Medizin genannt wird, das wirksamste Bienenprodukt, das weltweit bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt wird. Vor einer Behandlung muss eine allfällige Allergie abgeklärt werden.

 

 

 

Gelée Royale

gelee royaleDer Bienenköniginfuttersaft, der von Ammenbienen in deren Kopfdrüsen erzeugt wird. Mit diesem Futtersaft werden nur die als Königinnen vorgesehenen Larven versorgt, dadurch erreichen sie eine etwa 3000fache Gewichtszunahme innerhalb von 5 Tagen. Die Bienenkönigin wird während ihres ganzen Lebens (sie wird ca. 5 - 6 Jahre alt, während eine Ammenbiene nur eine Lebenserwartung von ca. 4 - 6 Wochen hat) mit diesem speziellen Futtersaft versorgt und ist somit in der Lage, ein enormes Arbeitspensum zu leisten, wie beispielsweise das Legen von etwa 2000 bis 3000 Eier täglich die zusammen mehr Gewicht haben als sie selber wiegt.

 

 

Bienenwachs

wachsDie von den Honigbienen aus Wachsdrüsen ausgeschwitzten Wachsplättchen haben ursprünglich eine weiße Farbe. Die gelbe Färbung entsteht durch die Aufnahme eines Inhaltsstoffs des Blütenpollens, das Pollenöl, das wiederum den Naturfarbstoff Carotin enthält. Die eigenschaften dieses Naturprodukts werden in der Kosmetik und Pharmazie sehr geschätzt. Es ist sehr hautfreundlich, antibakteriell und provoziert keine allergischen Reaktionen. Auch in der Apitherapie findet es vielfältige Anwendung, etwa durch warme Bienenwachsplatten als Thermo-Therapie bei Erkältungen, Ischias und Gelenksentzündungen.